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Vegan Challenge - 28 Tage ohne tierische Produkte

#1 Gedanken und Tipps zum Start

Als Dipl. Ernährungstrainerin sowie Dipl. Sporternährungswissenschafterin befasse ich mich öfter mit den verschiedenen Ernährungsformen. Regelmäßig kommen neue Ernährungsformen in Mode und geraten wieder in Vergessenheit. Einige davon habe ich ausprobiert, darunter Paleo, TCM-Ernährung, Trennkost, Low-Carb, Intervallfasten, etc. Das Problem dabei war für mich unter anderem die Handhabung im Alltag. Wichtig ist es, keine Diät zu halten, sondern eine Ernährungsform zu finden, die möglichst ausgewogen ist und dabei noch gut anwendbar im Alltag. Ich achte darauf, frisch zu kochen mit regionalen und saisonalen Zutaten. In letzter Zeit versuche ich auch, den Konsum tierischer Produkte zu verringern. Wenn möglich, verwende ich Zutaten in Bioqualität.

 

Heuer habe ich mir für die Fastenzeit eine besondere Herausforderung vorgenommen. Ich verzichte 28 Tage auf tierische Produkte im Essen. Mittlerweile habe ich einige Erfahrung mit veganem Kochen, allerdings habe ich meine Ernährung noch nicht zu 100% umgestellt. Wenn man sich Zeit für Recherche im Internet nimmt, gibt es viele leckere Rezepte zu finden und auszuprobieren. Ich denke, an Inspiration wird es mir sicher nicht mangeln.

 

Es gibt Menschen, die halten vegane Ernährung schlichtweg für fahrlässig, ungesund und unausgewogen, für andere gilt sie wiederum als allumfassende Lebensphilosophie.

 

Doch was ist wirklich dran und ist es auch möglich einen Mittelweg zwischen diesen beiden Extremen zu finden? Und wie stelle ich das Ganze an, um die vegane Ernährung so gut wie möglich, in den Alltag zu integrieren?

 

Nach einiger Recherche im Netz, habe ich ein paar Tipps gefunden, um den Einstieg zu erleichtern.

 

1. Mache einen Wochenplan für deine vegane Woche

 

2. Suche dir Mitstreiter, denn zusammen ist es immer einfacher sich die nötige Motivation und Inspiration zu geben.

 

3.   Mach dir einen Terminplan und starte in einer Woche, in der dein Terminplan noch nicht komplett überfüllt ist.

 

4. Checke deinen Kühlschrank: Was passiert mit den tierischen Lebensmitteln? Verschenkst du sie oder machst du noch ein letztes Resteessen. Da ich nicht alleine wohne und meine Familie wohl nicht zu 100% mitmachen wird, mache ich mir keine Sorgen ;)

 

5.   Thema Küchenausstattung: Zur Basisausstattung gehören scharfe Messer oder ein guter Hochleistungsmixer. Stell dir die Frage, wieviel du selber machen möchtest und was du kaufst (z.B. Nussmus, Pflanzenmilch, etc). Ein kleiner Tipp, kaufe zuerst die neuen Lebensmittel und teste, was dir schmeckt. danach kannst du immer noch dazu übergehen, die Dinge selbst zu machen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass du viel Geld für Küchenutensilien ausgibst, welche du dann nicht mehr in Verwendung hast.

 

6.    Bei allem immer die Zutatenliste lesen, oder habt ihr gewusst, dass Getränke wie Säfte, Sirup oder Wein nicht automatisch vegan sind. Zur Klärung des Weines kann Eiweiß oder Protein der Fischblase eingesetzt werden. Es gibt aber inzwischen andere Methoden, wie z.B. den Einsatz Bentonit, Aktivkohle nichttierischen Ursprungs, vegetabile Gelatine oder Sedimentation.

 

Ich möchte euch in den nächsten Wochen auf dem Laufenden halten wie es mir dabei geht, nicht nur mit dem Kochen sondern auch, ob es irgendwelche gesundheitlichen Veränderungen gibt. Ebenso möchte ich meine Erfahrungen mit euch teilen. Ich bin schon gespannt, auf die Reaktionen meines Umfeldes, das ja durchgehend aus Fleischessern besteht.

 

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